Heimat- und Dorfverein "Wir für Nepperwitz" e.V.        
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Hochwasser Juni 2013
 
 
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Zum zweiten Mal innerhalb kürzester Zeit musste Nepperwitz eine so genannte Jahrhundertflut ertragen. Wieder sind die Deiche gebrochen, wieder strömte Wasser durch unser Dorf. Für viele unvorstellbar, von einigen sogar für unmöglich gehalten, bahnte sich die Mulde erneut ihren Weg durch Nepperwitz.

Der entscheidende Unterschied zu 2002 war, dass diese Überflutung hätte verhindert werden können. Wenn man 2002 noch sagen konnte, das war nicht vorhersehbar, so waren wir jetzt gewarnt. In den ersten 7 Jahren nach 2002 passierte nichts in Sachen Hochwasserschutz für Nepperwitz. Seitdem engagiert sich der Heimat- und Dorfverein „Wir für Nepperwitz“ e.V für eine Verbesserung des Hochwasserschutzes. Zuerst wurde zumindest der alte Damm notdürftig gesichert. Was das wert war, wurde nur allzu deutlich. Immer wieder haben wir auch entgegen der Meinung vieler Einheimischer gemahnt, dass das Hochwasser von 2002 kein Einzelfall bleiben wird. Damit erreichten wir die behördliche Genehmigung, vorzeitig mit dem Bau eines neuen, höheren und stabileren Damms zu beginnen. Seit 2010 hätte mit dem Bau begonnen werden können. Für uns unverständlich, nicht nachvollziehbar und empörend verhinderten seitdem Grundstücksbesitzer mit immer neuen Einwänden und rechtlichen Winkelzügen den Bau eines solchen Dammes. Persönliche, möglicherweise auch finanzielle Interessen werden bedenkenlos über das Allgemeinwohl gestellt. Von politischer und behördlicher Seite wird das mit dem Verweis auf Rechtslage und Kompetenzen toleriert. Die sächsische Staatskanzlei erklärte die Angelegenheit zur Chefsache. Bis heute ist nichts passiert.

Die aktuellen Ereignisse zeigen ganz deutlich, der geplante Deich HQ 100 hätte Nepperwitz geschützt. Wir fragen nun die Verhinderer: War es das wert? Wie stellt Ihr Euch den Betroffenen? Übernehmt Ihr Verantwortung? Helft Ihr bei der Schadensbeseitigung?

Nepperwitz wird sich erholen. Die Gemeinschaft ist stark. Die Deichverhinderer müssen sich jedoch fragen lassen, ob sie Teil einer solchen Gemeinschaft sind.

Fotos des Ausmaßes:

» Luftbilder des Junihochwassers in Nepperwitz
» Die Schäden des Junihochwassers in Nepperwitz werden sichtbar

Aus der aktuellen Situation und den Abläufen während des Junihochwassers ergeben sich für die Nepperwitzer Fragen und Forderungen auf die wir von Politikern und zuständigen Behörden Antworten erwarten:

Maßnahmen für die Verbesserung des Hochwasserschutzes:

  • Bisher wurde die Bruchstelle am Deich zwischen Grubnitz und Nepperwitz nicht geschlossen. Wir fordern, eine umgehende Herstellung des Schutzgrades HQ 25 durch das Einbringen von Spundwänden für den gesamten Deichabschnitt!
  • Der Bau des neuen Deiches mit dem Schutzgrad HQ 100 sollte im Juni beginnen. Bisher wurde noch nicht einmal mit den restlichen archäologischen Untersuchungen begonnen. Gibt es wieder Verzögerungen? Wer ist dafür verantwortlich?
  • Wir erwarten eine zügige Fertigstellung des Planfeststellungsbeschlusses und damit den schnellen Baubeginn für den 2. Bauabschnitt des Neudeiches im Bereich Dögnitz/Groitzsch.
  • Von den Verantwortlichen im Landkreis, der Landesdirektion und dem sächsischen Umweltministerium wurde uns mehrmals zugesagt, die Nepperwitzer regelmäßig über den Fortschritt bei den Vorbereitungen zu informieren. Das fordern wir erneut ein.

Aufarbeitung der Geschehnisse während des Junihochwassers 2013:

  • Der Deich brach an exakt derselben Stelle wie 2002. Wurde die Reparatur der Dammbruchstelle ordnungsgemäß, baulich korrekt durchgeführt und wurde das behördlich abgenommen?
  • Bei der Notinstandsetzung im Rahmen der Umsetzung der Gefahrenabwehrverordnung vom Mai 2009 wurde u.a. der Bereich, der jetzt gebrochen ist, nicht mit Spundwänden verstärkt. Warum wurde so entschieden? Wer ist dafür verantwortlich? Warum wurden die Bürger von Nepperwitz nicht darüber informiert?
  • Warum wurde der Deich an der Schwachstelle während des Hochwassers nicht zusätzlich gesichert? In vielen Bereichen waren freiwillige Helfer bei der Sicherung von Deichen mit Sandsäcken aktiv. Das wäre in unseren Dörfern auch möglich gewesen.
  • Wie positionieren Sie sich zu der Aussage, bei der Bruchstelle zwischen Grubnitz und Nepperwitz handele es sich um eine Sollbruchstelle zur Entlastung flussabwärts liegender Einrichtungen und Ortschaften?
  • Wäre ein fertig gestellter Neudeich, welcher im ersten Bauabschnitt durch den genehmigten vorzeitigen Baubeginn seit April 2011 hätte errichtet werden können, ausreichend gewesen, um Nepperwitz vor dieser Überflutung zu schützen? Sind die für die Verzögerung Verantwortlichen gegebenenfalls zur Rechenschaft zu ziehen?

Lokale Maßnahmen:

  • Wir benötigen dringend ein funktionierendes Frühwarnsystem zum Beispiel per SMS oder E-Mail und eine Möglichkeit, Hochwasseralarm per Sirene lokal auszulösen! Die Information per Lautsprecherwagen hat sich nicht bewährt. Gerade in den Dörfern ist die Verständlichkeit der Durchsagen für die Bewohner der Häuser in 2. Reihe nicht ausreichend.
  • Die Einsatzkräfte und übergeordneten Einsatzstäbe müssen sich besser abstimmen. Informationen zu lokalen Gegebenheiten sind beim Schichtwechsel regelmäßig verloren gegangen.
  • Pläne der lokalen Kanalisation, Straßenwasserschächte und Versorgungsmedien sowie wenn möglich der Topographie der Orte sollten den Einsatzkräften in den Fahrzeugen mitgegeben werden.

Wir danken an dieser Stelle dem Einsatzstab der Gemeinde Bennewitz sowie der gesamten Verwaltung, den Einsatzkräften insbesondere der Gemeindefeuerwehr und den während der Evakuierungszeit eingesetzten Polizisten sowie allen freiwilligen Helfern und den Bennewitzer Unternehmen, die uns in der schweren Zeit unterstützen. Gemeinsam werden wir die Schäden in Nepperwitz beseitigen. Unsere Dorfgemeinschaft ist stark. Wir werden jedoch nicht zulassen, dass der Hochwasserschutz weiter auf die lange Bank geschoben wird. In diesem Sinne fordern wir alle Verantwortlichen auf, nunmehr zügig auf unsere Fragen und Forderungen einzugehen. Wir stehen gern auch für Gespräche zur Verfügung.

Sie möchten die Flutopfer aus Nepperwitz direkt unterstützen?

Dann sind wir Ihnen dafür unendlich dankbar und Sie können eine Spende auf folgendes Konto überweisen:

IBAN: DE52 8609 5484 5100 0075 94
BIC: GENODEF1GMV (Volks- und Raiffeisenbank Muldental e.G.)
Verwendungszweck: Hochwasser 2013 (gegebenenfalls Name des Bedachten)
 
 
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